Willkommen, Ihr Glücksritter da draußen…

… zum verrückten Gentrifizierungsfest!

Aktuelle Filmempfehlungen im Netz zum Thema Verdrängung in Berlin

„Angemessen ist der Preis, der erzielt werden kann“ erwidert der windige Immobilien-Makler-Heini auf die Frage der Reporterin, ob der veranschlagte Preis für die frisch modernisierte Eigentumswohnung im neuen Szenebezirk Neukölln nicht überzogen sei.

In Berlin findet tagtäglich ein Kampf statt. Zumindest fühlt es sich für die eine Seite so an. Das Lied ist bekannt und geht erschreckend einfach über die Lippen: Die einkommensschwachen Mieter, verwurzelt in ihrer Umgebung, meist seit langen Jahren in ihrem Kiez, ihrer Wohnung lebend, stellen sich dem müßigen, fast immer aussichtlosen Kampf gegen den Verlust des Ganzen und kollidieren dabei mit den Interessen der anderen Seite. Die andere Seite – wir haben ihr auch hier bekanntlich den „Spitznamen“ Yuppies verpasst – es ist diese im Detail nicht immer zu differenzierende Masse an öknomisch starken, kaufkräftigen Leuten, die entweder selbst Anbieter des immer höher wert-kalkulierten Wohnraums sind oder dieses Angebot eben annehmen können – da sie es sich eben leisten können…schlecht für dat Karma, für die Stadt, für die anderen – aber eben die leider-geil-Attitüde!

Zur Vorspeise und warm machen für mehr kommt hier erstmal ein Programmtipp für ne aktuelle Sende von Spiegel-Tv – Der Feind in deinem Kiez? Hier wird auch sehr schön mal die Mentalität des tatsächlich praktizierten Konzepts der „Gentrifizierung als Geschäftsmodells“ beleuchtet:

Aha, aha….Zum Nachgang für Interessenten gibt es hier noch ein paar Eindrücke zu der – Gratulation!!! – verhinderten Zwangsräumung der Familie Gülbol in Kreuzberg:

Und wer sich mal richtig und berechtigterweise mitempören will – ein Filmchen über die Skrupellosigkeit, mit der Altmieter schikaniert werden, damit Platz für die solventen Neu-Mieter wird. Gentrification in its shittiest Ugliness – zur Natur der Sache, eben:

Uuund Nachtrag – noch was Frisches aus dem Zweiten:

Kieken, empören und uffmerksam bleiben…in diesem Sinne:

Man sieht sisch…

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