Neues aus der verrückten Welt: Slum Hotels & Black Friday

Rückschau zur Woche (mit supertollen Videos dazu!)

Während sich im Berliner Regionalraum um das Protest- und Bleiberecht von Asylsuchenden gestritten wurde (ach ja, und was wegen Kiffen war ja auch noch), und Siegmar Gabriel sich in der bundesweiten Glotze-Ausstrahlung mit dem Interview-Alptraum aller Schwafel-Rhetoriker, Marietta Slomka, im Heute Journal zoffen musste, feierten die Amis Thanksgiving. Und auf diese typische Tradition folgt einen Tag später ein anderes ur-amerikanisches Ritual, mit dem wir uns noch mehr anfreunden da identifizieren können, als mit der Völlerei in Familienrunde: Das Shoppen am Black Friday.  An diesem Tag hauen die Schnäppchenjäger beim Rabatttag so richtig derbe rein. Wenn es einen Toaster für 2 Dollar gibt, dann schaltet der menschliche Geist offenbar automatisch auf animalischen Trieb um. Aber is ja gut fürs Geschäft.

Beim Anblick der folgenden Szenen (nur ein stellvertrener Ausschnitt für unser aller Konsumverhalten, nicht war) wird auf jeden Fall klar, woher der „Schwarze Freitag“ seinen Namen hat: Die Massenhysterie der Shopping-Verrückten vor Weihnachten erinnert an die panische Börsen-Mentalität am berühmt-berüchtigten Tag des Finanzkollapps von 1929. Jetzt kaufen, kaufen, kaufen!!! Bevor es nischt mehr jibt – die Wirtschaft braucht jeden Konsumenten, hallelujah! Ziehts euch rein:

Als weitere unschöne Variante der Man-kann-alles-verkaufen-Mentalität bietet sich auch diese Geschichte an, die einer gruseligen Satire zu entspringen scheint, aber wieder mal 1:1 der gruseligen Realität unsere Zeit entspricht. Ein südafrikanisches Luxushotel bewirbt Wellblechhütten mit authentischem Slum-Charakter als „einzigartige Unterkunft“ für gut zahlende Gäste. Einmal für viel Geld „arm spielen“ – yay, was für ein Spaß!

Mal sehen, was diese Woche an Verrücktheiten auf uns zukommen wird…man darf sich ja nich mehr wundern über manches. Grotesk made by us – in diesem Sinne:

Schöne Woche noch!

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