R.I.P. Berlin. Das Sterben einer großen Stadt.

Berlin

Wieder so’n komisches Spree-tut-weh-Video …

Doch vorab zur Motivation. Unsere allseits respektierte, geachtete (aber irgendwie och gefürchtete) Chefredakteurin Karla Koht erteilte uns bei der vierteljährig erfolgenden Redaktionsbesprechung den Auftrag, einen Beitrag zum Thema „Gentrifidingsbums“ (sic!) zu erstellen. Tatsächlich war dies genau ihre Wortwahl, denn wir sollten aus dem fast schon inflationär gebrauchten (wenn och, klaro, existenzberechtigen) Begriff Gentrifizierung etwas Alternatives rausschöpfen…etwas Unerwartetes draus machen, die Zitat: „verkrustete Diskursoberfläche aufbrechen“ (ja, so isse, die Karla…). Dann verschwand sie in die Taxe, zu ner Forschungsreise zum Salar de Uyuni und ward bis dato nicht mehr gesehen. Ja so isse, die Karla. Und wir saßen da mit dem Auftrag.

Sollten wir nun vielleicht nur mit Schlüppies bekleidet, nachts, bewaffnet mit Graffiti-Gewehren kryptische Nachrichten an  Luxuswohnungen schießen? Nackt die East Side Gallery stürmen und besetzen? Neeee, alles doof – und außerdem fiel uns immer wieder nur ein, die ganze Nummer nackt zu inszenieren…
Aber nun gut: Wie erregt man Aufmerksamkeit? – Allerdings bitte nur so, dass es nicht ganz peinlich wird…Wie kann man erreichen, dass der eigene Kommentar zum Gentrifidingsbums gehört wird? Na klar…dit Internet! Videodingens…Youtube! Video? Na klar, Video! Musikvideo! Vielleicht nicht so spektakulär wie sich nackt an protzige Muttikarren zu ketten, aber nun ja – wir haben fertig. Und sind stolz. Ach wat solls – seht doch selbst….

Nun denn also von dannen:

ein neues Baby aus der Spree-tut-weh Produktion:

In Kooperation mit Nowkölln Records & Kiezkinder Entertainment, performed von der Girlband, die Berlin nie wollte und doch schon immer verdient hat: Mit Hirn, Scham und Melonen folgt <trommelwirbel>nun</trommelwirbel>

 

 

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